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Quelle: АrсhDаilу

MOKSHA Krematorium / Rahul Deshpande und Mitarbeiter

MOKSHA Crematorium / Rahul Deshpande and Associates - Innenfotografie, Backstein, Fassade, Bogen, Säule, Balken

MOKSHA Crematorium / Rahul Deshpande and Associates - Außenfotografie, Backstein

Textbeschreibung der Architekten. Ein einzigartiger Designauftrag. Vier verschiedene religiöse Gruppen, Hindus, Schiiten, Sunniten und Lingayat, teilen sich ein Stück Land, um die letzten Rechte auszuüben und Rituale für ihre Verstorbenen durchzuführen. Die größte Herausforderung bestand darin, dass jede Religion ihre eigenen strengen und unterschiedlichen Herangehensweisen an das Design in Bezug auf Farbe, Ausdruck, visuelle Sprache und Privatsphäre hatte. Die Gemeinde teilte das Land in verschiedene Segmente und hatte einen gemeinsamen Zugang. Es war wichtig, das Design in einer universellen Sprache auszudrücken, um die Sensibilität des Programms zu vermitteln und gleichzeitig jeder Gemeinschaft ihr Gefühl von Identität und Persönlichkeit zu verleihen.

MOKSHA Crematorium / Rahul Deshpande and Associates - Außenfotografie, BalkenKrematorium MOKSHA / Rahul Deshpande und Mitarbeiter - Bild 22 von 27MOKSHA Crematorium / Rahul Deshpande and Associates - Innenfotografie, Fenster, Balken

Wir haben uns für Ziegel entschieden und sie in ihrer natürlichen Farbe aus einem örtlichen Brennofen verwendet, was in der gesamten Konstruktion die eigentliche Inspiration für dieses Projekt darstellt. „Du bist die ganze Zeit ein Teil dieser Erde, im Leben wie im Tod“, schrieb einst ein anonymer Hindu. Die Ziegel und ihre Farbe wurden für alle Gemeinschaften verwendet, um ein Gefühl der Einheit der Menschheit zu schaffen.

MOKSHA Crematorium / Rahul Deshpande and Associates - Innenfotografie, Säule, Balken

Noch bevor wir mit dem Design begannen, nannten wir MOKSHA, was in der Sanskrit-Sprache „Befreiung“ vom Kreislauf von Leben und Tod, Befreiung von Verlangen und Gier, Befreiung von der Welt bedeutet. Die ultimative Erlösung. Das Design folgte der gleichen Bahn. Einfache Linien, das beruhigende Spiel von Masse und Hohlräumen und der minimale Einsatz von Licht drücken Ruhe und Stille im Einklang aus. Dem Nichts entgegen.

MOKSHA Crematorium / Rahul Deshpande and Associates - Innenfotografie, Backstein, Balken, Fassade, ArchKrematorium MOKSHA / Rahul Deshpande und Mitarbeiter - Bild 25 von 27MOKSHA Crematorium / Rahul Deshpande and Associates - Innenfotografie, Holz, Ziegel, Balken, Fassade, Säule, Bogen, Arkade

Der Designprozess dauerte neun Jahre, als die religiösen Gruppen, der Klerus, die Gefühle, die Egos und die Bürokratie zu den Problemen beitrugen und anschließend die Lösungen fanden. Die Konstruktion bestand aus einfachem Mauerwerk im englischen Verband, sorgfältig entworfen mit Betonsäulen und Stahlkonstruktion. Das Dach war geneigt und mit einheimischen Tonziegeln gedeckt.

MOKSHA Crematorium / Rahul Deshpande and Associates - Innenfotografie, Backstein, Fassade, Balken, Säule, BogenMOKSHA Crematorium / Rahul Deshpande and Associates - Innenfotografie, Backstein, Balken, Säule

Die Erfahrung des Weltraums ergänzt die Stimmung der Trauernden und versucht, sie subtil, aber sicher zu beraten. Das riesige Volumen in der Lobby, kaum beleuchtet mit einem Licht vom Himmel, deutet den Verlust an und spiegelt doch wider, dass wir am Ende allein in dieser riesigen weiten Welt sind. Die gitterförmige Stahlkonstruktion führt die Trauernden zum Endpunkt, wo sie der Einäscherung beiwohnen können. Die Scheiterhaufen haben einen Unterschlupf, der an ein kleines Landhaus erinnert und irgendwie das Gefühl vermittelt, dass der geliebte Mensch von zu Hause und nicht von einem brennenden Scheiterhaufen zu seiner letzten Reise aufbricht.

Krematorium MOKSHA / Rahul Deshpande and Associates - Außenfotografie, Fenster
Quelle: АrсhDаilу

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