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Quelle: АrсhDаilу

Maison pour Tous Gemeindezentrum / LINK – Chazalon Glairoux Lafond – architectes associés + Dld architectes

Gemeindezentrum Maison pour Tous / LINK - Chazalon Glairoux Lafond - architectes associés + Dld architectes, © salemmostefaoui

© salemmostefaoui

Textbeschreibung der Architekten. Wir möchten jedes Projekt mit dem Anliegen angehen, eine spezifische Antwort auf eine gegebene Situation zu entwickeln. Das des Dorfes Saint-Jean de Moirans bietet uns einen Ort mit einer ausgeprägten und einzigartigen Identität. Die Architektur des Dorfes ist bemerkenswert. Wir beobachten die Spuren der Ländlichkeit, die mit der Geschichte des Dorfes verbunden sind. Unsere Aufmerksamkeit erregen Gebäude aus Stampflehm, die von großen Dächern mit Massivholzrahmen bedeckt sind. Wir bemerken ein wiederkehrendes Element in der Artikulation zwischen Mauerzaun und Haus, das die Urbanität des Dorfes ausmacht und seinen Charakter definiert.

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Mal in Stein, mal in Stampflehm oder beschichtet, aber immer sehr mineralisch, die Bauten sind sehr heterogen und stammen aus verschiedenen Epochen. Schrägdächer (2 oder 4 Seiten) sind allgegenwärtig und zeugen mit weiten Auskragungen von einer starken territorialen Identität, die mit dem Klima und der lokalen Baukultur verbunden ist. Auch die Landschaft ist auf dem Gelände stark präsent und prägt trotz Fabrikmauer einen offenen Raum.

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Das Gelände öffnet sich schon nach einer kleinen Steigung zu Fernblicken auf die Chartreuse- und Vercors-Berge. Darüber hinaus bilden die privaten umzäunten Gärten und die allgegenwärtige Vegetation eine ruhigere und geschütztere Nachbarschaftslandschaft, die die Aussicht auf die Nachbarschaft an der westlichen und nördlichen Grenze effektiv verwaltet.

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Schließlich befindet sich der Standort an der Grenze zwischen dem dichten historischen Stadtzentrum und einem diffuseren Sektor von Einzel- und Kollektivwohnungen. Das Projekt muss diese beiden urbanen Einheiten artikulieren und Kontinuitäten schaffen, die eine offensichtliche Einschreibung des Projekts in seinen Kontext ermöglichen.

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Daher nehmen unsere Überlegungen und das Projekt um einige wesentliche Fragen Gestalt an: Wie kann man durch das architektonische Projekt eine urbane Sequenz artikulieren, die in der Lage ist, eine Nahtstelle zwischen dem Zentrum und seiner sehr nahen Peripherie herzustellen? Wie baut man auf die gleiche Weise einen öffentlichen Raum, der die Urbanität, die Plätze und die Straßen des Stadtzentrums ergänzt? Wie kann man auf das Erbe, auf die authentische Identität von Saint Jean de Moirans verweisen und gleichzeitig ein zeitgenössisches, erneuertes, dynamisches Image bieten, ohne Pastiche, aber mit Einfachheit? Welchen Ausdruck und welches vertraute Image soll man dieser Proximity-Ausstattung geben? Das Projekt speist sich also aus dem vorhandenen Inventar.

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Basierend auf einem „L“-förmigen Grundriss baute es sofort den mit der Straße verbundenen Platz und einen erhaltenen Kindergarten, der von der Straße zurückversetzt ist. Zwei zu den Straßen ausgerichtete Giebelfassaden zeigen eine starke und mineralische Präsenz. Zwischen den beiden entfaltet sich eine offene und transparente Holzstruktur, die den Eindruck erweckt, sich zu erheben, um die Idee der Kontinuität zwischen dem Dorf und den Räumen des Gebäudes zu verstärken. Diese grundlegenden formalen und konstruktiven Merkmale, die hier von einem Zinkdach bedeckt sind, beziehen sich auf die einheimische Architektur von Isère.

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Ein Unterschied in der Bodenhöhe ermöglicht es, die Artikulation zwischen den Ebenen des Platzes und des Gartens aufzulösen und dabei die natürliche Neigung des Grundstücks zu respektieren. Orte für Begegnungen und informellen Austausch, die diese Art von Gebäuden beinhalten, die Zirkulationen sind so viele Übergangsräume, denen wir besondere Aufmerksamkeit geschenkt haben. Während die Atmosphäre der Räume im Erdgeschoss mit dem Boden verbunden ist, mit der Kontinuität des Platzes und des Gartens, mit der Verbindung, die das Projekt mit den öffentlichen Räumen des Stadtzentrums unterhält; Die Räume im Obergeschoss nutzen die unter dem freigelegten Holzrahmen freigesetzten Volumen voll aus und projizieren in die ferne Landschaft.

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Dieser vom Kontext her wohlwollende Vorschlag soll sein Programm widerspiegeln: nämlich ein Haus für alle, großzügig, einladend und einladend für die Einwohner der Gemeinde. Über seine Funktionalität hinaus möchte das Projekt das Bild einer Architektur „ohne Anspruch“ bieten, einfach in seiner Form und zu seinem Territorium gehörend. Der vertraute Ausdruck und häusliche Charakter dieser Näherungsausrüstung ist eine Antwort auf die einfache Aneignung und Aneignung durch die Benutzer. Sie sollen sich vor allem wohlfühlen. Das Gebäude soll offen und einladend sein.

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Quelle: АrсhDаilу

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