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Christian Kerez enthüllt Siegerentwurf für die Renovierung des Palazzo Rosso in St. Gallen. Schweiz

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Christian Kerez wurde als Gewinner des Wettbewerbs für die Renovierung des Palazzo Rosso in St. Gallen, Sitz des Textilmuseums St. Gallen, in der Ostschweiz bekannt gegeben. Das Projekt mit dem Titel „Das Schwere ist des Leichten Wurzelgrund“ entspricht dem Ziel, das Profil des Palazzo Rosso zu schärfen und seine Sichtbarkeit und Attraktivität zu steigern. Der Vorschlag wird derzeit im Auftrag der Stiftung Textilmuseum zur Klärung von Machbarkeits- und Finanzierungsfragen weiterentwickelt.

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Die Geschichte des Textilmuseums reicht bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück, als Entwickler aus verschiedenen Ländern hierher kamen, um in die damals fortschrittlichsten Textilmaschinen zu investieren, die komplizierte historische Textilien wie Spitzen mechanisch reproduzieren konnten. Das Gebäude des Textilmuseums wurde 1886 errichtet, als es aufgrund seiner Backsteinfassaden und seiner eleganten Erscheinung den bis heute beliebten Spitznamen „Palazzo Roso“ erhielt. Der Raum wurde ursprünglich genutzt, um Mitarbeiter zu schulen und historische Textilien als Referenz zu sammeln. Heute ist es eines der Wahrzeichen von St. Gallen mit einer Sammlung, die in den letzten 135 Jahren zusammengetragen wurde.

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Die bauliche Infrastruktur ist in dieser Zeit weitgehend gleich geblieben, was einen Eingriff zur Verbesserung der Sicherheit und Besucherfreundlichkeit erforderlich machte. Die vorgeschlagene Lösung öffnet das Erdgeschoss für die Öffentlichkeit und unterstreicht die Bedeutung des Museums für die Stadt und ihre Bewohner. Das Projekt umfasst auch den Anbau einer großen Ausstellungsfläche, die Schaffung eines neuen Archivraums für die professionelle Aufbewahrung von Kunstobjekten und die Eröffnung des Gebäudes im untersten Stockwerk. Zur Neugestaltung gehört auch der Anbau eines Museumscafés, um den Bezug zum öffentlichen Raum zu stärken.

Laut Wettbewerbsausschreibung wurde das Projekt aufgrund seines Respekts gegenüber den Qualitäten des bestehenden Gebäudes und seiner Fähigkeit, diese sinnvoll zu ergänzen, ausgewählt. Die Jury erkannte auch an, dass die Lösung aufgrund ihrer mutigeren Gesten im Vergleich zu anderen Einreichungen Debatten und Diskussionen auslöste. Die Hauptleistung des Entwurfs befindet sich unterhalb des Gebäudefundaments, wo ein völlig neuer Raum konfiguriert wird. Die schiere Größe dieses Raumes eröffnet neue Möglichkeiten für Sonderausstellungen und sichert damit vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten für das Museum.

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Der Schweizer Architekt Christian Kerez begann als Architekturfotograf, bevor er seine Karriere in der Architektur begann. Zu seinen bekanntesten Projekten gehören die innovative Leutschenbach-Schule in Zürich, Schweiz, und das Bürogebäude Lyon Confluence Îlot A3 in Frankreich. Er hat auch den Schweizer Pavillon der Architekturbiennale in Venedig 2016 als amorphe Struktur entworfen, die darauf abzielt, die Bedeutung abstrakter und komplexer architektonischer Räume zu erforschen.

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