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Quelle: АrсhDаilу

95 Evans Street Wohngebäude / MJA Studio

95 Evans Street Residential Building / MJA Studio, © Dion Robeson

© Dion Robeson

Textbeschreibung der Architekten. 95 Evans St ist die erste Mehrfamilienwohnanlage, die innerhalb eines kürzlich aufgewerteten, auf den Transit ausgerichteten Bezirks fertiggestellt wurde, um die Ziele von Perth für die Füllung von Wohngebieten zu erfüllen. Damit trug das Projekt eine große Verantwortung, um einen positiven Präzedenzfall für alle zukünftigen Entwicklungen in der überwiegend von Einfamilienhäusern umgebenen Umgebung zu schaffen. Der Standort ist besonders sensibel, da er direkt am Übergang zwischen zwei Zonen liegt – der R15-Zone im Osten (einzelne, freistehende Wohnhäuser) und der intensiveren R100-Zone im Westen. Bei einem solch abrupten Übergang, der den Standort belastete, war eine wohlüberlegte Reaktion unerlässlich. Es war die Absicht sowohl des Kunden als auch des Designteams, sich dieser Herausforderung zu stellen und auf diese einzigartigen Aspekte des Standorts verantwortungsvoll und mit so viel Sensibilität wie möglich zu reagieren.

© Dion Robeson

Das Projekt bietet Shenton Park dringend benötigte Wohnvielfalt, mit zehn hochwertigen Wohnungen, die lokalen Downsizern die Möglichkeit bieten, bequem in dem Vorort zu leben, den sie lieben, in der Nähe von Nachbarschaftseinrichtungen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Darüber hinaus wollte 95 Evans Street mit einem reichen Erbe bestehender hochwertiger architektonischer Präzedenzfälle, darunter Projekte von Iwan Iwanoof, Bernard Seeber und Bob Gare, eine markante und einzigartige Ergänzung sowohl zur Straßen- als auch zur Architekturgeschichte von Shenton Park bieten und Subiaco.

© Dion RobesonPlan - Erdgeschoss© Dion Robeson

Mit 95 Evans Street wird die Architektur selbst zum Übergangspunkt. Seitliche Rückschläge werden bis zur östlichen Grenze der unteren Zone maximiert, wodurch die Hauptgebäudemasse von ihrem empfindlichen Nachbarn weggeschoben wird. Diese Schlüsselbewegung, verbunden mit einer schrittweisen Erhöhung der Hauptstraßenrückschläge, formt sorgfältig die grundlegende Masse des Gebäudes auf dem Gelände und maximiert die Sensibilität für den angrenzenden Block.

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Diese Massenbewegungen werden dann in die gebaute Form integriert, um den Zonenübergang weiter widerzuspiegeln. Mit einer Materialpalette, die aus dem umgebenden Kontext (Beton, Ziegel und Holz) schöpft, wird die primäre Straßenfassade in vier Buchten unterteilt. Die erste Bucht zur überwiegend niedrigen Ostseite drückt die Horizontale aus, während die verbleibenden drei den Übergang zur R100-Zone durch den fließenden Aufwärtsschwung der brettförmigen Betonpflanzer verkörpern, wenn das Gebäude nach vorne tritt, um die Zonierung mit höherer Dichte zu treffen.

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Nachhaltigkeit wurde von Anfang an integriert, wobei sowohl die Ausrichtung als auch die Verglasung in voller Höhe den Sonnenzugang und die natürliche Belüftung aller Wohnungen maximieren. Diese Bewegungen, kombiniert mit der Solaranlage auf dem Dach, reduzieren den Betriebsenergiebedarf des Gebäudes erheblich. Sowohl die unmittelbare Nähe des Areals zum Bahnhof als auch die überzähligen Velostellplätze vor Ort ermöglichen zudem eine Priorisierung des Velo- und Fussgängerverkehrs.

Die Landschaftsgestaltung ist durch das gesamte Projekt gewebt, bettet es in seine grüne Umgebung ein und bietet gleichzeitig Pflanzflächen, die über die örtlichen Planungsanforderungen hinausgehen. Zwei bedeutende Bäume wurden auch auf der Rückseite des Geländes erhalten, während die Pflanzgefäße auf Straßenebene Sitzgelegenheiten bieten, die das Engagement der Gemeinschaft und soziale Spontaneität erleichtern. 95 Evans Street zeigt, wie gute Designentscheidungen potenzielle Probleme bei abrupten Zonenübergängen mindern können. Es ist zu einem einzigartigen Wahrzeichen in einem architektonisch reichen Gebiet geworden und setzt ein positives Beispiel für zukünftige Vorort-Füllungsprojekte.

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Quelle: АrсhDаilу

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